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Das Verbindende der Kulturen

SEKTION:

Gesellschaften und Kulturen als Polyloge

Leitung der Sektion/Anmeldung von Referaten bei:
Email: Arne Haselbach (Wien)

ABSTRACT: Gesellschaften und Kulturen entstehen Tag-für-Tag neu durch Handlungen und Interaktionen aller beteiligten Menschen.

Wir bezeichnen die Vielfalt dieser Interaktionen, wie sie in verschiedenen Kontexten, unter verschiedenen Partnern tatsächlich ablaufen, in denen die Teilnehmenden verschiedene Rollen einnehmen und von einem zum anderen Mal ein Mehr von Erfahrungen mitbringen, als Polyloge. Obwohl viele dieser Handlungen als Wiederholungen ("dasselbe" zu einem späteren Zeitpunkt) empfunden werden, handelt es sich doch um einzigartige Prozesse, da sie sich nie genau gleich wiederholen können.

Ziel dieser Sektion ist es, Vorstellungen/Begriffe und Komponenten von Theorien zusammenzutragen und vorzustellen, welche Gesellschaften, Kulturen und Sprachen nicht als feststehende Gebilde sondern als Prozesse ununterbrochener Veränderung begreifen.

Solche Ansätze wurden in den letzten Jahren und Jahrzehnten in einer Reihe von Disziplinen und Denkschulen entwickelt. Weitere Entwicklungen sind im Fluß.

Die Gegenüberstellung einschlägiger Ansätze und Konzeptionen wird Gelegenheit zu fruchtbaren Interaktionen über die Grenzen von Disziplinen hinweg ergeben.

(Die Diskussionen werden auf Englisch geführt. Papers können auch auf Deutsch und Französisch vorgetragen werden, wenn eine etwa einseitige Zusammenfassung in englischer Sprache vorgelegt wird. Die Beiträge werden veröffentlicht.)

DAS VERBINDENDE DER KULTUREN