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Das Verbindende der Kulturen

SEKTION:

Wechselbeziehungen zwischen der jüdischen, der slawischen und der deutschen Kultur

Leitung der Sektion/Anmeldung von Referaten bei:
Email: Maria Klanska (Kraków/Krakau)

ABSTRACT: Die jüdische Kultur entwickelte sich in Mitteleuropa jahrhundertelang abgeschlossen von der nichtjüdischen Umgebung. Dies änderte sich zum Teil in Deutschland noch im 18., in Osteuropa seit im 19. Jahrhundert mit dem Beginn der Aufklärungsbewegung, die erste Wechselwirkungen zwischen den Kulturen der Umgebung und der jüdischen Minderheit ermöglichte. In Deutschland führte dies zur Assimilierung/Akkulturierung der Juden. Aber auch die Ostjuden lernten Deutsch und studierten die deutsche Kultur. Zusätzlich wirkten auf die jüdische Bevölkerung slawische Kulturen im Umfeld ein. Weiters war dieser Prozess ein wechselseitiger - wir finden in den christlichen Kulturen mannigfaltige jüdische Einflüsse. Auch sprachliche Beeinflussungen waren wechselseitig. Es gibt sie im Jiddischen, aber ebenso im Deutschen und in slawischen Sprachen. Die Sektion wird sich mit diesen Wechselwirkungen in Literatur, Sprache, Musik, bildenden Künsten usw. sowie mit der Rolle der Juden als Kulturvermittler zwischen den Deutschen und Slawen auseinandersetzen.

DAS VERBINDENDE DER KULTUREN